Aktuelles

An dieser Stelle berichten wir über vergangene und geplante Ereignisse.

Genauere Berichte über alle unserer  Anlässe erscheinen vierteljährlich in «Mitteilungsblättern», die wir Ihnen auf Wunsch gerne online schicken. Schicken Sie uns eine Email-Nachricht.

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Vesper-blasen 

neu

um

16:30

Infolge der von der Münstergemeinde neu ins Leben gerufenen Reihe «Bach um Fünf» musste das Vesperblasen verschoben werden. Genau um 17 Uhr beginnen nämlich im Münster die «Bach um Fünf»-Feiern.

Neu beginnt also das Vesperblasen um 16:30 und dauert bis 16:45.

Gespielt wird vom Georgsturm oder, wenn es die Umstände verlangen, im Kreuzgang mit seiner wunderbaren Akustik.

In bestimmten Fällen spielen wir auch von der Galerie über dem Hauptpoprtal, der sogenannten Kaiser-Galerie.

Ausnahmen: Am Heiligen Abend (wechselnde Wochentage) und Gründonnerstag ist das Vesperblasen um 17:00.

Es gibt gibt das Vesperblasen übrigens seit bald siebzig Jahren. 

Im Frühjahr 2027 wird es zum 3500. Mal stattfinden.

Luther-

Choräle 

im Rahmen der Reihe

«Bach um   Fünf»

mit dem 

Stadt-posaunen-chor 

Basel

Arthur

Eglin

1932- 2025

‍Fast 40 Jahre lang leitete Arthur Eglin den Stadtposaunenchor Basel. Er war massgeblich beteiligt au der Umwandlung des Stadtposaunenchors von einem herkömmlichen protestantischen Musikverein in das, was er heute ist. Dessen Arbeitsweise, Selbstverständnis und vor allem die Musik hat er geprägt, wie kein Zweiter. Am 2. April 2025 verstarb Arthur Eglin im Alter von 93 Jahren. 

‍Mit einer Gedenkfeier in der Theodorskirche Basel, hat der Stadtposaunenchor und der von ihm gegründete Ökumenische Singkreis am 26. Mai 2025, um

‍15 Uhr von ihm Abschied genommen und versucht, der grossen Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen – wie wäre es anders denkbar – mit Singen und Blasen.

‍Ein kurzer Nachruf findet sich hier.

‍                Bild: Arthur Eglin beim unbeschwerten Musizieren, zusammen mit seinem Freund 

‍                   und musikalischen Weggefährten Hans-Jakob Nidecker, etwa 1965, wahrscheinlich    

‍                   in der Nähe von St. Moritz

Nun singet

und seid

froh!   

Zwischen Heiligabend und dem Turmbasen zum Jahreswechsel, unseren beiden wichtigsten Anlässen, waren Posaunenbläserinnen und -bläser eingeladen an einem Projekt des Forums für Frühe Musik/ReRenaissance mitzuwirken. 

Unter dem Titel «Nun singet und seid froh» fand im Historischen Museum in der Barfüsserkirche ein besonderes Weihnachtskonzert statt. Zusammen mit professionellen Vokalsolist:innen und und Bläser:innen wurden deutsche Weihnachtslieder der Renaissance aufgeführt, vier- bis achtstimmige Sätze von Michael Praetorius (1571-1621), Leonhart Schröter (1532-1600) Bartholomaeus Gesius (1560-1613) und anderen. Das Spezielle an diesem Konzert war nicht nur die wunderbare Musik sondern vor allen die Rolle des Publikums. Dieses war nämlich eingeladen, einzelne Strophen der Lieder mitzusingen. Eine kurze Vorprobe hatte gereicht, dass der 

mehrstimmige Gesang zusammen mit den Instrumenten zum unvergleichlichen Erlebnis wurde.

Unsere Instrumente

gehen ins Museum.

‍Nach längerer Planung war es am Sonntag, 17. November 2024 endlich soweit. Eine Trompete, eine Alt-, eine Tenor- und eine Bassposaune der Firma Helmut Finke in Herford (Deutschland) wurden, als Geschenk des Stadtposaunenchors Basel, in die Sammlung des Historischen Museums, genauer des Musikmuseums Basel integriert. In den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts hatte sich der Stadtposaunenchor systematisch mit solchen eng mensurierten Instrumenten ausgerüstet. 

‍Sie wurden intensiv und gerne gespielt, bis sie nach und nach von Instrumenten anderer Fabrikate abgelöst wurden.  

‍Vom Georgsturm des Münsters spielte eine Gruppe Psalmsätze in Richtung Leonhardskirchplatz, wo sich Publikum und eine grössere Bläsergruppe versammelt hatten. Nach dem kleinen Platzkonzert ging es im Auditorium des Museums weiter. Kurze Referate wurden gehalten und die vier Instrumente verabschiedeten sich mit Bläserstücken. Zum Schluss erklingen sie, wohl zum letzten Mal, mit dem Choral «Verleih uns Frieden gnädiglich» im Satz des «Wahlbaslers» Samuel Mareschall (1554-1640). Alle waren froh, das Publikum, das Musikmuseum, der Stadtposaunen-chor, der für die nicht mehr gebrauchten Instrumente einen würdigen Platz gefunden hatet, wie auch die vier Bläser:innen, welche nun wieder auf ihren eigenen Instrumenten spielen dürfen.